Top 5 Heilpflanzen gegen Erkältung

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Bei Husten, Keuchhusten, Bronchitis helfen unsere Top 5 Heilpflanzen gegen Erkältung und grippale Beschwerden

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Echter Thymian (Thymus vulgaris)

Diese auch als Gewürz bekannte Heilpflanze ist ein altbewahrtes Mittel gegen Erkrankungen der Atemwege und wurde schon von der heiligen Hildegard von Bingen als Getränk gegen Husten und für tägliches Wohlgefühl empfohlen. Besonders wirksam ist Thymian bei einer Grippebronchitis, Keuchhusten und schweren Bronchialverschleimung. Der Thymian wirkt schleim- und krampflösend sowie auswurffördernd. Bei Gefahr einer Lungenentzündung ist der frische Tee aus Thymian, stündlich schluckweise getrunken, sehr effektiv.
Der im Thymian enthaltene Stoff Thymol ist ein echter Alleskönner: er wirkt desinfizierend, antioxidativ, entzündungshemmend, antibakteriell, pilzhemmend und immunmodulierend.

Teezubereitung:
2 Teelöffel Kraut oder Mischung (mit z.B. Lindenblüten oder Spitzwegerich) mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 10 min. ziehen lassen und drei bis fünf Tassen täglich trinken.

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Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Diese Heilpflanze enthält Glykosid Aucubin, der antibiotisch, entzündungshemmend und reizmildernd wirkt, Flavonoide, Kieselsäure (Silizium) und Vitamin C. Der Spitzwegerich wird gegen alle Erkrankungen der Atmungsorgane angewendet, besonders aber bei trockenem Husten, wenn sich das Sekret schlecht löst, bei Heiserkeit und bei starker Verschleimung. Spitzwegerich ergänzt sich besonders gut mit Huflattichblättern.

Teezubereitung:
1 Teelöffel Blätter mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 5 min. ziehen lassen. Mit Honig gesüßt, bis zu drei Tassen Tee am Tag möglichst heiß trinken.

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Huflattich (Tussilago farfara)

Der Tee aus Huflattichblätter wirkt sowohl krampflösend als auch sekretionsfördernd und lindert alle Arten von Husten, auch Keuchhusten und eine spastische Bronchitis, Heiserkeit und Kehlkopfentzündung. Die Blätter enthalten Flavonoide (Antioxidantien), Gerbstoffe und Inulin (pflanzlicher Ballaststoff, der eine gesunde Darmflora fördert). Seine Heilwirkung wird verstärkt – zu gleichen Teilen gemischt – von Thymian, Melisse, Spitzwegerich und – bei Fieber – Lindenblüten.

Teezubereitung:

2 Teelöffel Blätter oder Mischung mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 10 min. ziehen lassen. Mit Honig süßen und drei bis fünf Tassen am Tag, möglichst heiß trinken.

Bei Fieber und Grippe

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Lindenblüten

Der Tee aus Blüten des Lindenbaums (Tilia) ist der beste Tee bei allen Fiebererkrankungen. Er regt den Stoffwechsel an, fördert das Schwitzen und treibt so die Krankheit heraus. Auch vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten ist der Lindenblütentee hervorragend geeignet, vor allem für infektanfällige Kinder, als täglicher Tee oder als Bestandteil einer Teemischung.
Besonders effektiv ist er, wenn man ihn sehr heiß trinkt, wodurch das Fieber noch steigen kann. Daher wenn die Körpertemperatur ohnehin schon sehr hoch ist, sollte der Lindenblütentee nur lauwarm und in kleineren Mengen getrunken werden.

Zubereitung und Anwendung:
1 Teelöffel Blüten mit ¼ Liter Wasser überbrühen, 5 Minuten ziehen lassen und drei bis fünfmal am Tag eine Tasse trinken.

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Holunderblüten

Nach Lindenblütentee ist der Tee aus schwarzem Holunder die zweitbeste Wahl bei Erkältungen und Grippe. Die Holunderblüten enthalten Flavonoide (Antioxidantien), etwas Gerbstoffe, Vitamin C und Folsäure. Diese Inhaltsstoffe wirken schweißtreibend und stärkend und steigern die Bronchialsekretion.

Zubereitung:
1 Teelöffel Blüten mit ¼ Liter Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und drei bis fünfmal am Tag eine Tasse trinken

Bei allen diesen Heilkräutern gibt es keine Nebenwirkungen, sie können nicht überdosiert werden und ihre Anwendung ist selbst bei Kleinkindern völlig unbedenklich und sehr effektiv.

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Quellen:
Dr. med. H.M. Stellmann, Kinderkrankheiten natürlich behandeln, München 1983, S. 36-37.
Maria Treben, Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Wien, 1980, S. 24, 49-51.
Dr. Johannes Gottfried Mayer, Dr. med. Bernhard Uehleke, Pater Kilian Saum OSB, Handbuch der Klosterheilkunde, München 2003, S. 93, 96-97, 129, 172-173.
Bildquellen:https://pixabay.com/photos/

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